ich halte sogar Drücke von 0,4-0,5 Bar mehr oder weniger für technisch völlig unkritisch, so viel mehr oder weniger Lauffläche ergibt das nicht. Die Vergrößerung ergibt sich auch maximal in Längs-Richtung (breiter wird der Reifen eher nicht) bei niedrigem Luftdruck.
Bei Geländewagen/Fahrten ist es absolut nicht unüblich den Reifendruck sogar auf Werte bis runter 1,0 Bar zu senken, erst dann ergeben sich wirklich Vergrößerungen der Auflagen, die z.B. im Sand Sinn machen. Umgekehrt ist bei Luftdruck Erhöhungen irgendwann Schluss, der Reifen ist und bleibt rund und drückt sich evtl. etwas (sehr) weniger in der Mitte die Lauffläche platt. Bin ich selber schon gefahren auf größeren SUVs im Urlaub (Schotterstraßen), da waren anstatt 2,6-2,8 Bar (=normale Straßenreifen) auch nur 1,8Bar empfohlen (Komfortgründe). Da passiert gar nix, außer dass der Wagen besser abrollt. Im Tiefsand habe ich dann sogar bis 0,9Bar ablassen müssen (fest gefahren) und bin dann mangels Kompressor auch noch viele km bis zur Tanke gefahren, natürlich schön vorsichtig
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Niedrigerer Luftdruck macht also auch erst Mal nix aus, der Reifen walkt etwas mehr und könnte bei langen schnellen Fahrten (Sportwagen) wärmer werden, aber doch nicht mit so einem Hybrid-Schleicher
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Die hier genannten Differenzen von i.d.R. max. plus 0,4 Bar oder weniger sind eine reine Komfortfrage, weniger Luftdruck federt nun mal besser. Platzen tut der Reifen auch vermutlich nie bei erhöhtem Luftdruck, der Rest ist wahrscheinlich nur messtechnisch zu erfassen und eher was für die Entwickler .....