Ich mache mal das hier auf....
Würdet ihr lieber das Auto kaufen, auch finanziert, oder einen Leasingvertrag eingehen?
Meine Meinung dazu: das ist wirtschaftlich gesehen völlig egal, bezahlt wird es immer. Das ist alles ein Rechenexempel, wenn man nur die Anschaffungskosten bzw. Raten gegenüber stellt. Alleine die Entwicklung der Gebrauchtwagen-Preise beeinflussen einen möglichen zusätzlichen Ertrag. Gehen die in den nächsten Jahren nach oben gewinnt vielleicht der Käufer, ansonsten der Leasinggeber (dazwischen gibt es natürlich noch "neutral").
Welche anderen Gründe sprechen für den Kauf oder das Leasing, das können nach meinem Verständnis nur Gründe aus dem persönlichen Umfeld sein (und die sind nicht zu unterschätzen).
Corolla Cross ___ Finanzieren, Leasing oder Kaufen
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Mit dem Leasing haben die Gebrauchtwagenpreise nicht zwingend etwas zu tun. Nur wenn du ein Restwert-Leasing machst, dann fließen die zum Ende gültigen Gebrauchtwagenpreise ein und es kann ggf. teuer werden.
Bei einem Kilometer-Leasing, und das ist das gängige Privatleasing, da hat der Gebrauchtwagenpreis für den Leasing-Nehmer jedoch am Ende wenig Einfluss. Der wird bei Beginn des Vertrages berechnet und ist dann fix. Der Leasing-Geber trägt das Risiko. Es zählen nur die gefahrenen Kilometer und der Zustand des Fahrzeuges bei Abgabe/Ende.
Pauschal würde ich sagen:
Ein Kilometerleasing bis max. 15.000Km/Jahr macht günstige Leasingraten möglich.
Wer mit Verkauf, Verschleiß und Ausfällen nichts am Hut hat und gerne alle 2, 3, 4, 5 Jahre ein neues Auto fährt, der kommt mit Leasing gut weg.
Wer mit einem Auto liebäugelt, das mit einer sich stark ändernden (verbessernden) Technik beseelt ist, der tut gut am Leasing.
Wer gerne ein höherpreisiges Auto fährt, der kann sich dies durch Leasing leisten. Oft sind Leasingzinsen geringer als Kreditzinsen.
Wer eine Familie mit noch kleinen Kindern hat, der weiß, wie der Rücksitz aussehen kann und sollte dies beim Gedanken an Leasing überlegen.
Gleiches gilt für Menschen, die ihre Sachen nicht pfleglich behandeln oder Pfennigfuchser bei der Wartung sind.
Wer sein Auto tunen will, der muss sich beim Leasing darüber bewusst sein, dass solche Anbauteile bei Rückgabe ggf. vorher rückgebaut werden müssen.
Es kommt also immer auf die persönlichen Umstände an, ob Neuwagenkauf, Leasing oder Gebrauchtwagenkauf sinnvoll ist.
Ich habe vor dem CC immer gekauft und mit dem Dieselgate habe ich mich entschlossen, mir diesen Ärger nicht mehr zu gönnen.
In Anbetracht der „Komplikationen“ beim CC und bei Toyota, da bin ich froh, nur das Leasing gemacht zu haben.
Auch beim Nachfolger habe ich wieder ein Leasing auf Kilometerbasis gemacht. Eine passende Anzahlung und eine vernünftige Rate mit passender Kilometerleistung und Laufzeit ausgehandelt. Keinen Stress mit kommenden Reparaturen nach der Garantie, keinen Verkaufsstress und monatlich fix kalkulierte Kosten.
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Mit dem Leasing haben die Gebrauchtwagenpreise nicht zwingend etwas zu tun. Nur wenn du ein Restwert-Leasing machst, dann fließen die zum Ende gültigen Gebrauchtwagenpreise ein und es kann ggf. teuer werden.
meiner Meinung nach schon ... auch bei Kilometer-Leasing. Nur das Kalkulations - Risiko verbleibt dann beim Leasing-Geber, der rechnet sich das schon in die Raten rein.
Die Gesamtkosten sind immer vorhanden und kalkulierbar, es gibt nur die Summe aller Raten + die Sonderzahlung, immer unter der Voraussetzung das die Kiste am letzten Tag wieder auf den Händlerhof gestellt wird. Da helfen auch keine Informationen der Verkäufer mit so schönen Begriffen wie "Leasing-Faktor" einem irgendwie weiter.
Früher waren die Vertreter-Autos wie A6, A4, Passat, alle mit Diesel immer Selbstläufer auf dem Gebrauchtmarkt, auch für die Händler. Dann kam der Diesel-Skandal und neue Abgas-Normen und plötzlich waren die Rückläufer schnell mal Ladenhüter geworden (oder auch genannt "Fehlkalulation"....
der Händler).
Ich würde die Entscheidung für ein Leasing immer nur von diesen Gesamtkosten abhängig machen, die für mich als Verbraucher anfallen. Das eigentliche Leasing ist erst mal nix böses.
Ich hatte früher mehrere Kisten im Leasing, bin dann bei dem ersten Benziner wieder auf Kauf umgestiegen, weil ich meinte, ich fahre damit besser.
Für exotische Kisten und Ausstattungen/Farben tendiere ich jetzt auch wieder zum Leasing, bei den Butter+Brot Kisten geht auch Kauf, denke ich.
Interessant ist, dass ich nie einen Franzosen oder Japaner oder Koreaner bei den damaligen Leasingangeboten gefunden habe, der nur annähernd mit den Raten von Audi/VW/Mercedes mithalten konnte. Die Kisten hatten wohl damals alle schlechte Restwerte.... Das gleiche Problem hatten/haben heute die Elektro-Autos (noch?) .

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meiner Meinung nach schon ... auch bei Kilometer-Leasing. Nur das Kalkulations - Risiko verbleibt dann beim Leasing-Geber, der rechnet sich das schon in die Raten rein.
Ich habe das auf Kilometer-Leasing bezogen und da haben die Gebrauchtwagenpreise keinen Einfluss auf das Leasing am Ende der Laufzeit.
Nicht so wie beim Restwert-Leasing oder Kauf des Fahrzeuges.
Wie auch immer, es ist eine Frage der persönlichen Situation, was für einen selbst besser ist und eines ist sicher, ein Schnäppchen ist kein Auto.
Die Kisten hatten wohl damals alle schlechte Restwerte.... Das gleiche Problem hatten/haben heute die Elektro-Autos (noch?) .
Schlechte Restwerte bei E-Autos kannste leider vergessen. Würde sagen die sind höher als bei vielen Verbrennern, die in der Anschaffung gleich teuer waren und dazu kommt noch der gegenwärtige Boom.
Die Toyota-Konditionen beim CC-Leasing waren auch nicht die Besten. 2023 mit 7,5% Zinsen habe ich nur genommen, weil die mir den ADAC-VK für den Audi geboten haben…
Da helfen auch keine Informationen der Verkäufer mit so schönen Begriffen wie "Leasing-Faktor" einem irgendwie weiter.
Der Leasing-Faktor gibt dir ja nur eine Info über die Rentabilität des angebotenen Leasing. Hier sollte man aber beachten, wie der ermittelt wurde (mit oder ohne Anzahlung) 😉
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Bleibt doch immer das Risiko bei der Rückgabe, aus meinem Freundeskreis gab es da schon böse Überraschungen
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Bleibt doch immer das Risiko bei der Rückgabe, aus meinem Freundeskreis gab es da schon böse Überraschungen
Es kommt halt immer darauf an, wie man das Auto über die Laufzeit gepflegt und gewartet hat.
Wir haben bisher 3 Audi aus dem Leasing ohne Beanstandungen zurückgegeben.
Toyota hat ein Dokument erstellt, aus dem du sehen kannst, was bei einer Rückgabe dich erwartet, was du vorbereiten solltest und was an „Schaden“ ok und was nicht akzeptabel ist.
https://content.toyota.de/lp/easy_leasing/Leasingrueckgabe2021.pdf
Das sollte man sich beim jeweiligen Leasinggeber vorher natürlich ansehen.
Dann ist es vielleicht auch noch ein Unterschied, ob du beim Hersteller oder beim Makler das Leasing abschließt, denke ich.
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habe mehrere Leasingfahrzeuge zurück gegeben, wenn man sich vorher informiert, dann geht die Übernahme i.d.R. (siehe JPSFS PDF) auch schnell vonstatten. Man muss natürlich wissen was akzeptabel ist und was nicht.
Eine Aufbereitung vorher schadet nicht und manchmal war ich auch selbst überrascht, was bereits kaputt war. Da musste ich dem Leasinggeber schon recht geben, dass das mehr als "normaler Verschleiß" war.
Ich habe dann bei weiteren Fahrzeugen einfach manche dieser bekannten Macken vorher instand setzen lassen, ohne das beim teuren Werkshändler machen zu lassen, Problem gelöst für kleines Geld.
Ansonsten muss man auch den Mut haben, das anzusprechen, der Händler wird immer versuchen den für sich bestmöglichen Zustand herauszuholen ... na ja.... öfters jedenfalls.
Wer das nicht "mag" sollte wirklich auf Leasing verzichten und kaufen, dann meckert nur der Ehepartner bei Macken....
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Wer das nicht "mag" sollte wirklich auf Leasing verzichten und kaufen, dann meckert nur der Ehepartner bei Macken....

Oder der Käufer beim Wiederverkauf, wenn man das Auto nicht mehr haben will. 😉
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Ich bin da eher sehr konservativ.
Ist jetzt viele Jahre her, da hatte ein Freund ein Fahrzeug geleast. Das war aber für ein halbes Jahr in der Garage eingemottet, weil er die KM voll hatte. Er hatte sich ersatzweise eine alte Möhre vom Schrott geholt, die ihn über die Restlaufzeit brachte.
Alleine das wäre für mich ein NoGo. Kann sein, dass ich im Jahr 5000 km, oder 30.000km abreiße. Da will ich nicht rechnen.
Meine damalige Arbeitkollegin hat zeit ihres Autofahrerlebens stets die neuesten Audi vom Feinsten geleast und mich mit meinen armseligen Reisschüsseln mitleidig belächelt.
Beim letzten Rentnertreffen hat sie sich bei mir quasi " entschuldigt " Sie hätte es besser mal so wie ich gemacht. Sie hatte nie Eigentum. Die heutigen Mieten fressen ihr die Rente auf. Aus den feinsten Audis wurde ein Deutschlandticket für die Bundesbahn.
Wie gesagt, bin da recht konservativ. Schuldenfreies und durchmodernisiertes Eigentum im Alter.
Bezahlbare preisgünstige Reisschüssel vor der Haustür die uns gehört.
Audi und Daimler etc. habe ich mir nie leisten "wollen"
Jeder hat da so seine eigenen Vorstellungen. In meiner Vorstellung hat ein Leasing Fahrzeug oder auf Kredit gekauftes Fahrzeug keinen Platz.
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Appels Ejon bei Immobilien stimme ich dir zu, aber Autos sind für mich immer noch Verbrauchs-Gegenstände die einem bei der Rente nicht helfen........
Wer sagt denn, dass Rentner noch überall rumgurken müssen
, aber wohnen müssen sie ja leider irgendwo, lagern lassen die sich schlechter als Autos ....
aber .... ich kenne auch viele, die NULL Interesse an Autos haben und ihre Möhre immer weiter und weiter gurken... bis die Beule im Kotflügel ein wirtschaftlicher Totalschaden ist... was solls, jeder Jeck ist anders....