So sollte es eigentlich sein.
Einen ähnlichen Autokauf habe ich allerdings auch schon erlebt und anschließend dem Autohaus-Chef persönlich ein Feedback gegeben. Der Verkäufer war kurz danach dort nicht mehr tätig.
Wir sind aber trotzdem zufriedene Werkstattkunden mit unseren nicht anderswo gekauften Audis dort geblieben.
Herbst 2006, nach meinem fast tödlichen Motorradunfall, musste ich ein ¾ Jahr bei meiner zukünftigen Frau, 150Km entfernt von meinem Wohnort, unterkommen.
Irgendwann gegen Sommer 2007 wurde es warm und die Klimaanlage im 2004er A3 verweigerte den Dienst. Also los zum nächsten mir fremden Audi-Partner und ohne Termin wurde das Problem begutachtet, während es Kaffee und Kekse gab.
Nach einer ½ Stunde kam der Servicemitarbeiter wieder und offenbarte mir einen kaputten Klimakompressor mit den Worten, er hätte dazu eine schlechte und eine gute Nachricht.
Die Schlechte: Kompressor kostet etwas €1500-€2000.
Die Gute: Audi ist der Fehler bekannt und übernimmt das auf Kulanz.
Ich durfte das Auto gleich da lassen und wurde heimgebracht.
Opel war da zugegeben etwas anders drauf und zierte sich anfänglich, bereits bekannte Fehler auf Kulanz zu regeln.
Astra G extra den 2.2 mit Steuerkette, satt den 2.0 mit Zahnriemen gekauft und nach 3 Jahren rattert es im Standgas unter der Haube. Also hin zur Werkstatt und Diagnose: Spannrolle der Steuerkette gebrochen.
Vorher zum Glück in Foren informiert und herausgefunden: Opel bekannter Materialfehler.
Opel lehnte jedoch der Werkstatt die Kulanz-Reparatur mit der Begründung „Motor ist nicht kaputt gegangen, zahlen wir also nicht“ ab.
Mein Angebot, das Fahrzeug mal kurz über die Autobahn zu heizen, bis der Motor platzt, wurde dann aber auch abgelehnt und die Spannrolle kostenlos ersetzt.
Das war der Grund für den Wechsel zu Audi…