Beiträge von DIVA

    Das kleine Wunderding heißt Parkbremsaktuator.


    Der Parkbremsaktuator ist eine kleine elektromechanische Motor-Getriebe-Einheit, die beim CC direkt an den hinteren Bremssätteln befestigt sind (Motor am Caliper-System). Gesteuert wird das System über Steuergeräte und Sensoren. Der elektromechanische Parkbremsaktuator betätigt bei Bedarf die Bremskolben der Bremssättel und erzeugt die nötige Feststellkraft über die Bremsbacken. Der Parkbremsaktuator kann seine Feststellkraft je nach Gewicht und Neigung des Fahrzeugs selbstständig aktivieren und anpassen, um sicherzustellen, dass das Fahrzeug unter verschiedenen Bedingungen (z.B. am Hang) stehen bleiben kann. Somit ist der Parkbremsaktuator auch ein wichtiges Bauteil der Berganfahrhilfe (Auto-Hold). Über den Parkbremsaktuator kann auch eine Notbremsfunktion ausgelöst werden.


    Was sagt Toyota zum rekuperativen Bremsen: „Ein möglicher Nachteil kann zudem entstehen, wenn beim Fahren ausschließlich rekuperatives Bremsen zur Anwendung kommt. In Ausnahmefällen werden die mechanischen Bremsen dadurch anfälliger für Rost. Praktisch ist allerdings die Wahrscheinlichkeit dafür sehr gering. Moderne Steuerungssysteme lösen regelmäßig auch die mechanische Bremse aus. Darüber hinaus gestaltet sich alltägliches Fahren ausschließlich mit regenerativen Bremsvorgängen als kompliziert und ist in der Praxis deshalb kaum gegeben.“


    Das Auslösen der mechanischen Bremse dürfte dann wohl auch der Parkbremsaktuator übernehmen, indem er langsam die Bremsbacken anzieht.


    Parkbremsaktuato Corolla Cross.jpg

    Der im MMI angezeigte digitale Button soll die Funktion haben bzw. bekommen, dass der Alarmton des ISA temporär abgeschaltet werden kann. Bereits im letzten Jahr soll es seitens Toyota ein offizielles Schreiben geben, indem die FTH darüber informiert wurden, dass die Modelle mit integrierten ISA eine entsprechende Software-Einspielung bekommen. Mit dem Update wird der digitale Button aktiviert. Die neuesten Modelle haben bereits den aktivierten digitalen Button, um den Ton abzustellen.


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    Moin Jürgen,

    vielleicht bewegt sich jetzt etwas zu diesem Thema, denn immerhin wird jetzt ein Video angefordert und nicht gleich abgewimmelt :cursing: . Drücke dir die Daumen.

    Nach mehreren Tagen Stillstand bei eisigen Temperaturen erweckte meine in Indonesien hergestellte G-Yuasa-Batterie den CC zum Leben. Diese Arbeit leistet sie in meinem Fahrzeug schon seit 11-2022 - bislang ohne Murren.

    Moin JPSFS,


    habe mit Interesse deinen Schriftwechsel mit den „heiligen Hallen“ in Köln gelesen. Obwohl ich zu diesem leidigen Batterie-Thema mich nicht mehr groß äußern wollte, brennt es mir jetzt doch unter den Nägeln.


    Ich glaube schon, dass die Kölner genau wissen, dass die Batterie nur das Symptom, aber nicht das primäre Problem ist. Leider kommunizieren das nicht offen und speisen uns teilweise mit vorformulierten Textbausteinen ab.


    Wir wissen, dass unsere Vor-Facelift-CC die Abgasnorm Euro 6d-ISC-FCM erfüllen müssen, die Facelift-Modelle sogar Euro 6e. Vor diesem Hintergrund geht es den Herstellern um Effizienz ihrer Fahrzeuge. Für einzelne Fahrzeuge mögen das nur sehr geringe Werte sein, aber hier wird bei der Typgenehmigung die gesamte Fahrzeugflotte betrachtet. Insofern ist nachvollziehbar, als das Batterie-Management-System (BMS) so programmiert wird, um eine möglichst hohe Effizienz zu gewährleisten.


    Und, dass wir im CC ein intelligentes BMS haben, erkennt man unweigerlich am elektronischen Batteriesensor (ESB) am Minuspol der Batterie. Durch den Sensor kennt das BMS den Batteriezustand, misst die Temperatur und steuert Ladespannung, Ladestrom und Zyklus des Ladens entsprechend. Dabei wird die Batterie im Normalbetrieb auf wohl maximal 80 % der Batteriekapazität geladen - oder je nach BMS sogar viel weniger. Man macht das so, damit der DC-DC-Wandler überschüssige Energie als hohen Ladestrom der Starterbatterie zuführen kann, wie z.B. im Schubbetrieb und / oder beim Bremsen. Würde man das nicht so regeln, hätte die 12-Volt-Batterie für die Rekuperationsenergie keine Kapazität mehr frei. Aber auf diese überschüssige Energie zu verzichten, würde wiederum Auswirkungen auf die Effizienzquote haben. Eigentlich doch ganz logisch, nur wissen wir nicht, wie die Toyota-Ingenieure das jeweilige BMS entsprechend programmiert haben. Aber grundsätzlich verschärft diese Laderegelung die Batterieproblematik, gerade für Wenigfahrer:innen. Ein dauerhaft niedriger Ladezustand schadet der Batterie und es kommt zu einer sog. Säureschichtung, die zu einer Sulfatierung führt. Eine Sulfatierung führt zu irreversible Schäden an der Batterie und Kapazitätsverlust, die letztlich zum frühzeitigen Totalausfall der Batterie führen. Ist die dazu die Batterie auch nicht die qualitativ beste oder einfach zu klein bemessen, ist sie noch schneller tot. Deshalb wurde in 02-2024 auch seitens Toyota ein Batterieaustausch bei den Modellen Yaris und Yaris Cross durch geführt (sh. dazu: Stellungnahme Toyota zur ADAC-Pannenstatistik 2025).


    Das Upgrade auf eine stärkere Batterie hat lt. meines Garagennachbarn auch nicht viel gebracht, denn sein Yaris Cross ist in diesem Jahr bereits viermal nicht gestartet. Demzufolge wird auch eine 12-Volt-Batterie mit höherer Kapazität nicht viel ändern, denn sie ereilt wohl das gleiche Schicksal, wie fast aller Batterien - mit Verzögerung.


    Es wäre m.E. seitens Toyota kundenfreundlich, hier mit mehr Offenheit zu argumentieren, was zu mehr technischen Verständnis und Vertrauen beitragen würde. Stattdessen wird immer wieder auf Batterieteste durch den FTH verwiesen, sowie nach der „Vogel-Strauß-Politik“ auf ein nicht ausreichendes Fahrprofil mit unregelmäßiger Fahrzeugnutzung, mit längeren Standzeiten oder überwiegendem Kurzstreckenbetrieb mit evtl. gleichzeitiger Nutzung einer großen Anzahl von elektrischen Verbrauchern hingewiesen.

    Auch die Empfehlung das Fahrzeug an ein geeignetes Batterieladegerät anzuschließen, welches die Batterie lädt und somit deren Bereitschaft erhält, hätten die Kollegen/innen des betreuenden Toyota-Autohauses schon im Beratungsgespräch vor Kauf des Fahrzeugs einbringen sollen, dann hätte man gewusst, was kommen kann. Und was machen die vielen Fahrzeugnutzer, die gar keine technischen Möglichkeiten haben, ein solches Batterieladegerät anzuschließen.


    Aber während wir uns aufregen und ärgern, sind für Taxi- und Uber-Fahrer:innen die Corollas wohl perfekte Arbeitsgeräte und stille Stars Das Uber-Auto. Auch unser VFL-CC wird immer mehr als Taxi genutzt, und das anscheinend ohne unsere Batterie-Probleme. Dazu noch im überwiegenden Kurzstreckenverkehr im urbanen Umfeld. Und, dass diese Fahrzeuge am Batterieladegerät hängen, habe ich hier vor Ort noch nicht gesehen. Vielleicht hilft einfach nur das Taxi-Schild auf dem Dach. Aber ich werde einmal meinen FTH fragen, ob er die gleichen Beobachtungen gemacht hat, denn er hat viele Taxen im Bestand.


    So und jetzt bin ich gespannt, ob mein Nicht-Taxi-CC morgen früh anspringt, denn hat jetzt einsam und frierend mehrere Tage in der Garage gestanden.

    Nicht nur eine defekte 12-Volt-Batterie kann die Ursache des fehlenden Startverhaltens sein, sondern auch ein nicht korrekt funktionierender Batteriesensor. Der intelligente Batteriesensor (IBS) ist ein essenzielles Teil des Batterielademanagements, der beim CC am Minuspol der 12-Volt-Batterie verbaut ist. Der Sensor misst kontinuierlich u.a. Spannung, den Zustand (SoC), Temperatur und andere physikalische Größen der 12-Volt-Batterie und übermittelt diese Daten an das Batterielademanagement, welches dann dadurch die optimale Ladung der Batterie steuert.


    Dazwischen ist noch ein Shunt (häufig eingebaut im IBS). Ein Shunt ist ein niederohmiger Nebenwiderstand um einen entstehenden Spannungsabfall zu messen. Somit kann das Batteriemanagement feststellen, ob Strom in die 12-Volt-Batterie hinein oder heraus.


    Es ist m.E. sinnvoll beim Batterieproblem oder Batterieaustausch auch den IBS zu prüfen, obwohl eine Störung wohl recht selten vorkommt.


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    @Imb64

    schalck,

    hier noch ein Video zur Installation zusätzliche Kofferraumbeleuchtung. Die Kabelverlegung von der serienmäßigen Kofferraumleuchte zu den zusätzlichen Leuchten habe ich analog vorgenommen. Auf den beiden beigefügten Fotos könnt ihr sehen, wie das Adapterkabel aussieht. Um eine Stromverbindung zu den zusätzlichen Leuchten herzustellen, kann man ein drittes Kabel einspleizen bzw. mit einem Stromdieb arbeiten. Viel Spaß bei euren DIY-Vorhaben.

    Um wieder aus dem Service-Menü zu kommen, einfach wieder die Start-Taste drücken.

    ...noch eine kleine Ergänzung. Nach Verlassen des Service-Menüs und Neustarten ploppt eine Meldung auf dem Display auf und fragt, ob man das Service-Menü verlassen möchte. Mit Bestätigung dieser Anfrage verlässt man endgültig das Service-Menü.