Beiträge von DIVA

    Hallo zusammen,


    auch im nächsten Jahr gibt es für unsere CC neue Typklasseneinstufungen. Somit kann die Kfz-Versicherung für uns evtl. teurer werden.


    Die neuen Einstufungen in die Typklassen für 2027 sind am Mittwoch vom Gesamtverband der Versicherer (GDV) bekanntgegeben worden. Demzufolge verbessern wir uns in der Kfz-Haftpflichtversicherung um eine Stufe von 14 auf Typklasse 13. In der Teilkaskoversicherung erhöht sich die Typklasse um 2 Stufen von 26 auf 28 und in der Vollkaskoversicherung reduziert sich die Typklasse um 1 Stufe von 24 auf 23.


    Der Versicherer kann die neuen Typklassen-Einstufungen bei Neuanträgen sofort nutzen und bei bestehenden Verträgen zu Beginn des neuen Versicherungsjahres heranziehen. Weiterhin spielen bei der Berechnung der Beiträge in der Kfz-Versicherung auch viele andere Faktoren eine Rolle, wie z.B. die Regionalklasse (sh. meinen Thread #59)


    Wer die neuen Einstufungen nachlesen möchte, kann es hier tun: https://www.dieversicherer.de/…er/auto/typklassenabfrage


    Wie das Fahrzeug 2026 eingestuft ist, kann man diesem Link entnehmen: https://www.autoampel.de/treff…cross_x53e763x57f058bcda1

    Interessant ist aber auch, dass Lexus-Fahrzeuge gleicher „Größe“ eine stärkere 12v-Batterie (60Ah) Markenbatterie vom Werk aus verbaut bekommen, als die Toyotas (45Ah).

    Moin JPSFS,

    auch wenn beim z.B. Lexus LBX serienmäßig 12-Volt-Batterien mit höheren Amperestunden (Ah) verbaut werden, scheint es weiterhin die gleichen Batterieprobleme zu geben. In verschiedenen Foren, werden die gleichen Ausfälle wie beim CC beschrieben. Demnach ist es auch dort nicht primär die Batterie, sondern das intelligente Batterieladesystem.


    In den Foren wird beschrieben, dass die 12-Volt-Batterien für eine gewisse Zeit mit ca. 14,2 Volt korrekt geladen werden. Nach einer gewissen Zeitspanne fällt die Ladespannung auf 12,2 – 12,6 Volt zurück, infolgedessen die Batterie nicht mehr mit ausreichender Ladespannung versorgt wird und nach längerer Zeit Schaden nimmt. Gesteuert wird diese Situation wohl durch den intelligenten Batterie-Sensor. Wird der Sensor abgezogen, wird die Batterie anscheinend wieder vollständig mit 14,2 Volt Ladespannung versorgt. Den Sachverhalt kann man hier nachlesen: Lexus/Toyota 12-Volt-Batterie wird nicht geladen


    Diese YouTube-Videos enthalten interessante Information zum leidigen Batterie-Thema:


    Trying to decode the 12V Battery in the 2022-2026 Lexus NX
    #problems#NewLexusNX#lexusnx Enjoy the Video? Support the channel, by giving me a Super Thanks! Thank you ❤️. This video talks about the 12V battery and ho...
    www.youtube.com


    Cold Weather Charges vs No Charges: Lexus 12V Exposed
    #problems#12vbattery #lexusnx Enjoy the Video? Support the channel, by giving me a Super Thanks! Thank you ❤️. This video talks about the 12V battery and h...
    www.youtube.com

    Bin ja gespannt, zu welchen Lösungen es in der Batteriesache kommen soll. Zurzeit habe ich mit meiner neuen selbsterworbenen 54 Ah-Batterie etwas Ruhe. Mal schauen wie lange.

    Ich wollte mit meinem Beitrag erläutern, wie die gemessenen Daten einer Kaltstrommessung math. zustande kommen und wieso die Batterie i.d.R. noch als gesund beschrieben wird. Ein SoC -Wert lässt auch nur erkennen, wie hoch der Ladezustand einer Batterie ist und nicht wie gesund bzw. krank sie letztlich ist. Und eine Ruhespannung sagt nichts darüber aus, ob die Batterie diese Energie auch unter Last abgeben kann. Lt. gängigen Tabellen ergibt eine Ruhespannung von z.B. nur 11,9 Volt noch einen effektiven Ladezustand von rd. 25-30 Prozent. Bei diesen Werten droht unweigerlich eine schädliche Sulfatierung der Bleiplatten und kann dauerhaft die Batterie schädigen und ihre Lebenszeit verkürzen. Hinzu kommt, dass die Batterie im Hybridbetrieb anders geladen bzw. entladen wird, als in einem reinen Verbrenner.


    Aber all diese Fakten haben wir ja bereits erkannt und hier ausführlich behandelt - was uns gegenüber dem Hersteller leider nicht weiterhilft. Mein Fazit ist, dass die Batterie nur das sekundäre Problem und das Lademanagement das primäre Problem ist, welches man sehr gut beobachten kann, wenn eine fabrikneue Austauschbatterie eingebaut wurde und man das Ladeverhalten verfolgt.


    Dieses Batteriemanagement-Problem ist zwar nicht auf Toyota beschränkt, aber ist für den Verbraucher ärgerlich und beeinträchtigt die Freude an einem m.E. soliden, wirtschaftlichen und haltbaren Automobil.

    Für eine Garantieabwicklung war es nicht ausreichend Schrott, was soll ich zu sagen?

    Moin collak,


    bei deiner Batterie wurde der Standard Batterietest über den CCA-Wert (Kaltstartstrom) gemacht. Dabei wird getestet wieviel Strom eine ausreichend geladen Blei-Säure-Batterie kurzfristig (30 Sekunden) liefern kann, um den Motor starten zu können.Kaltstartstrom ist bei einem Toyota-Hybriden eigentlich nicht so wichtig, denn die 12-Volt-Batterie muss keinen energieintensiven Startvorgang über einen Anlasser vornehmen, denn das übernimmt die Hochvolt-Batterie. Trotzdem ist ein CCA-Test aussagekräftig.


    Ich habe mir einmal den Spaß gemacht anhand deines Test-Protokolls mithilfe des Internets nachzurechnen.


    Bei dem CCA-Test wird der Innenwiderstand der Batterie gemessen und daraus der verfügbare Kaltstartstrom (CCA) und letztlich auch der aktuelle Gesundheitszustand (SOH) der Batterie abgeleitet. Liegt z.B. der gemessene CCA-Wert deutlich unter dem Sollwert, sollte die Batterie getauscht werden. Batterie-Experten besagen, dass eine Batterie unter etwa 60 bis 70 % des CCA-Sollwertes getauscht werden soll. Deine verbaute 45 Ah-Blei-Säure-Batterie hat einen CCA-Sollwert von 285 und gemessen wurde ein CCA-Restwert von 231. Für deine Batterie ergäbe sich nach math. Formel ein Gesundheitszustand von 81,05 Prozent :/ .


    Die gemessene Ruhespannung deiner Batterie von 11,9 Volt ergäbe lt. Batterieladetabelle einen Ladezustand (SoC) von ca. 25 %. Folglich ist die Batterie schwach und sollte geladen werden :!: , denn eine gesunde und voll geladene 12-Volt-Autobatterie sollte eine Ruhespannung von 12,6 bis 12,8 Volt aufweisen.


    Der für deine Batterie ausgewiesene Reservezustand liegt nach math. Formel bei 7,45 Ah (Hinweis: Bei einem CCA-Test sollte die Spannung nicht unter 7,2 Volt fallen).


    Legt man also dies vorgenannten Werte zugrunde, ist deine Batterie – wie auch im Teststreifen angegeben – noch in Ordnung :thumbup: , sie müsste nur dringend nachgeladen werden.


    Nachtrag:


    Jetzt habe ich meinen Batterietest von der letzten Inspektion (10-2025) herangezogen und interessanterweise festgestellt, dass sich die Werte fast mit den Messwerten deiner Batterie gleichen:

    45 Ah Nass-Batterie (Hersteller YUASA Japan)

    CCA-Sollwert: 286 + CCA-Messwert: 233 = 81,47 SoH

    Ruhespannung 11,9 Volt = ca. 25 % SoC

    Reservezustand 7,05 Ah

    Ergebnis: Batterie muss geladen werden

    Die Messung beim FTH ergab alles i.O.

    Moin Appels Ejon,

    hast du einen Ausdruck vom Test bekommen? Wenn ja, dann schau doch einmal nach den dort aufgeführten Werten, wie CCA-Nennwert, Kapazität und Typ der Batterie sowie gemessene Spannung, tatsächlicher CCA-Wert und Temperatur bei der Messung. Ein reiner CCA-Batterietest misst den Kaltstartstrom und sagt m.E. wenig über den Gesundheitszustand SoH (State of Health) und dem Ladezustand SoC (State of Change) einer Batterie aus. Der CCA-Wert gibt lediglich an, wie viel Strom die Batterie für einen 30 Sekunden-Startvorgang liefern kann. Wichtig ist aber zu wissen, wie viel Restkapazität (Ah) und Ladeakzeptanz (CA) meine 12-Volt-Batterie noch zur Speicherung zur Verfügung hat. Und gerade diese beiden Fragen beantwortet der CCA-Batterietest nicht.