Beiträge von DIVA

    Moin Reisschüssel,

    zunächst sollte euch das 12-Volt-Batterie-Problem keine Kopfschmerzen ;( bereiten und nicht die Vorfreude auf das neue Fahrzeug trüben. Das ganze Thema ist ärgerlich und aus Kundensicht überhaupt nicht nachvollziehbar, aber eben auch nicht nur auf den CC begrenzt. Es ist nur gut zu wissen, dass es hier ein Problem geben kann. In dieser Kenntnis ist man dann evtl. vorbereitet und steht nicht fassungslos vor dem Fahrzeug. Ein Booster im Kofferraum beruhigt ungemein (vielleicht spendiert euch ja der Verkäufer einen Booster ;) ) und schont die Nerven. Wie ich schon geschrieben habe, ist meine Original-Batterie seit 11-2022 nur ein einziges Mal ohne Funktion gewesen. Freut euch auf euren neuen CC, denn er ist ein eigentlich ein entspannendes, zuverlässiges, effizientes und praktisches Auto.


    Das Abstecken des elektronischen Batterieüberwachungssensors (EBS) ist eine Möglichkeit um das Batterielademanagement zu umgehen, um den Ladestrom zu erhöhen. Aber bedenkt, dass man damit evtl. die Neuwagengarantie aufs Spiel setzt.

    Hallo Burkhard,

    das ist korrekt, das es für die eingebaute 12-Volt-Starterbatterie bzw. Auxiliary-Batterie eine Neuwagengarantie von 3 Jahren oder bis 100.000 km nach Erstzulassung gibt. Auch auf Original-Ersatzbatterien gewährt Toyota in der Regel ebenfalls 3 Jahre Garantie. Daran hat sich bis heute nichts geändert und wird auch so weiter beworben. Das wollte ich auch gar nicht infrage stellen, sondern bezog mich auf die Stellungnahme von Toyota gegenüber dem ADAC hinsichtlich der montierten Pannenhäufigkeit (Seite 5 der ADAC-Pannenstatistik 2025).

    Gerade die Batterien der Baujahre ab 12-2022 bis 02-2023 haben die verminderte Stromaufnahme von nur 7,6 Ampere und wurden oft bemängelt. Dass die Herstellergarantie überhaupt anerkannt wurde, scheiterte oft am Testergebnis des Batterietestgerätes der Werkstatt, hinzu kam die ständige Aussage, dass das Fahrzeug nicht richtig bewegt wurde. Und, dass es keine Einzelfälle waren, beweisen auch die vielen Berichterstattungen in verschiedenen Foren. Zum Glück hatte ich nur einmal einen Batterie-Blackout, obwohl auch ich die Batterie nicht nachlade. Mich ärgert nur, dass jetzt in der Stellungnahme gegenüber dem ADAC zugegeben wird, dass es doch ein Batterie- bzw. Ladeproblem ist, aber der Kunde m.E. bislang nicht ernst genommen wurde.

    Nach Rücksprache mit Toyota wurde meinem Wunsch entsprochen gehandelt, es war eine Garantieleistung.

    Moin Knickstiefel,

    es freut mich für Dich, dass man Dir eine größere Batterie spendiert hat. Insofern ist der Hersteller seinem Versprechen (sh. beigefügte Seite 5 der ADAC-Pannenstatistik 2025) nachgekommen. Leider betrifft die Herstellergarantie nur die Fahrzeuge ab Baujahr 02-2024, die vorherigen Baujahre gehen leer aus. Zumindest gesteht man jetzt ein, dass es überhaupt diese Probleme mit der verbauten 12-Volt-Starterbatterie bzw. dem Batterielademanagement gibt. Bislang war es ein nicht bekanntes Problem, welches i.d.R. auf die falsche Verwendung des Fahrzeugs, also durch den Besitzer oder der Besitzerin, reflektiert wurde. Die hier im Forum diskutierten Probleme hinsichtlich der 12-Volt-Starterbatterie und dem Batterielademanagement sind demnach wohl doch keine Fata Morgana bzw. bedauerliche Einzelschicksale gewesen, so wie man es uns bislang weismachen wollte - und teilweise immer noch versucht. Ob diese Verschleierungspolitik noch im Einklang mit der Toyota-Philosophie steht, mag ich persönlich stark bezweifeln und ist auch nicht loyal gegenüber seinen Kunden und Kundinnen. Auf jeden Fall bin ich von diesem Verhalten sehr enttäuscht und bezweifle, ob meine Kundenloyalität gegenüber Toyota nach fast einem halben Jahrhundert noch zeitgemäß ist. Dir wünsche ich noch viel Fahrfreude mit Deinem CC.

    Zweimal hättest du ihn hintereinander bestimmt nicht mehr starten können

    Moin JPSFS,

    muss dir leider widersprechen, er startete sogar brav dreimal nacheinander auf Kurzstrecke und tut es auch heute noch 8o. Es ist eben nichts unmöglich. Habe ihm aber auch gut zugeredet, denn es ist doch ein sprachgesteuertes Auto ;) .

    Vergiss einfach die App.....

    Krankheitsbedingt stand mein CC jetzt einige Zeit in der Garage und ich hatte Bedenken, dass er nicht anspringt. Die App signalisierte schon, dass kein Saft mehr auf der 12-Volt-Batterie war und auch mein Batteriewächter moserte wegen des Ladezustandes herum. Und was tat der CC? Er sprang ohne Murren an. Das zum Thema App-Aussage.

    Moin JPSFS,

    mit dem Enyag habe ich auch schon geliebäugelt. Einer meiner Söhne fährt einen Kodiac RS und ich beneide ihn jedes Mal, wenn ich in das Fahrzeug einsteige. Die Verarbeitung, die Materialien des Interieurs, der Komfort und die Detailverliebtheit sind doch schon ein Unterschied zum CC - allerdings auch preislich. Kommt für mich aber leider nicht infrage, da ich grundsätzlich nach dem ganzen Diesel-Dilemma kein Fahrzeug aus dem VAG-Konzern mehr kaufen werde. Auch wenn bei Toyota nicht alles Gold ist was glänzt, bleibe ich doch wahrscheinlich der Marke treu, denn die Fahrzeuge haben mich fast über ein halbes Jahrhundert sehr zuverlässig begleitet. Dir und deiner Frau wünsche ich auf jeden Fall viel Freude an Euren künftigen neuen Fahrzeugen und drücke die Daumen, dass Ihr damit mehr Glück habt als mit der Corolla-Familie.

    Wenn man seine Fahrweise entspannt angeht, ist der CC in Sachen Innenraumdämmung meiner Meinung nach relativ ruhig und man glaubt, das eine effektive NVH-Dämmung eingebaut ist, die Geräusche, Vibrationen und Rauigkeit reduziert. Trotzdem vernehmen Fahrgäste im Fond nach deren Aussagen ein leises vernehmbares Dröhnen :/ , was wohl überwiegend von der schlechten Dämmung der Radhäuser und den Abrollgeräuschen der Hinterräder sowie der Kühlung der HV-Batterie kommt. Ab einer Geschwindigkeit von 90-100 km/h treten in Kopfhöhe der hinteren Fahrzeugbesatzung und an den Hintertüren nervende Windgeräusche auf :( , sodass eine Unterhaltung zwischen den vorderen und hinteren Fahrgästen anstrengender wird. Als primäre Ursachen vermute ich hier die schlecht verklebte flatternde Dachreling, fehlerhafte Türdichtungen und die konstruktionsbedingte Windabrisskante. Als Fahrer oder Beifahrer empfindet man diese Geräuschentwicklung gar nicht so drastisch, aber wenn meine Frau im Fond nicht mehr mit den vorderen Passagieren redet, ist das ein klares Indiz dafür, dass es zu laut ist :rolleyes: . Ich selbst bekomme das als Fahrer weniger mit, da ich mehr damit beschäftigt bin, auf das "Straßenbahnfeeling" meines CC zu hören, also das undefinierbare Kreischen meines Fahrwerks. So bekommt jeder Fahrzeuginsasse im CC etwas auf die Ohren - es ist eben nichts unmöglich.

    Moin NitroCross, wünsche dir auch viel Spaß und Fahrfreude mit deinem neuen bZ4X Touring. Bin gespannt auf deine Berichterstattung.