ich sehe das irgendwie nicht so wie ihr.... (aber bitte, ist ja auch nur eine Meinung...
) .
Die heutigen serienmäßigen Assistenzsysteme (und das schon ziemlich lange..) wie Antischlupfregelung, ABS mit noch feinerer Bremskraft-Verteilung, .... ) verhindern schon zuverlässig normalerweise, dass die Antriebsachse den Kontakt zur Straße verliert. Die Gewichtsverteilung ist sowieso eine andere als früher üblich.
Wenn ich 2WD Antrieb habe, dann muss neben den Seitenführungskräften die Antriebsachse zusätzlich pro Rad 50% Kraft runterbringen, da sind manchmal die Reifen am Ende, beim 4WD 25%. Kompliziert wird es dann, wenn diese Antriebskraft noch variabel verteilt wird (insgesamt klarer genereller Vorteil für 4WD).
Der Reifen muss einfach gut sein, das ist aber immer ein Kompromiss zwischen Komfort, Bodenkontakt und Verschleiß. Da jeder Reifen anders ist und seine Stärken und Schwächen hat ergeben sich da immer Unterschiede, daran ist aber nicht die Antriebsart vorne/hinten Schuld. Generell kann man meiner Meinung nach nicht sagen, dass ein GJR nicht auf einen Hecktriebler gehört.
Das alles ist im normalen Fahrbetrieb ohne sportliche Ambitionen seit langen Jahren unrelevant geworden, da hängt alles an der Abstimmung vom Auto-Fahrwerk. Der Frontantrieb wurde meiner Meinung nach nicht deshalb erfunden weil er "sicherer" ist, sondern weil er günstiger/leichter zu produzieren ist.
..... und dann kommt noch dazu, dass ich Hecktriebler bei Kurvenfahrten immer gemocht habe ....
( meine Frau hat die Schwänzelei des Autos immer gehasst...
). Das waren aber andere Fahrzeuge mit schwerem Motor vorne und leichter Hinterachse. Der Dodge hatte vermutlich auch noch so einen Old-Fashion Antrieb.
allerdings werden wir jetzt schon ziemlich philosophisch ..... 
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Da hast du schon Recht, mir den Assistenzsystemen und wenn ich dir jetzt schreibe, dass die Boeing 737 MAX ohne selbige gar nicht flugfähig ist, dann fliegen einige wohl nicht mehr mit. 🤭
Wie auch immer, mit einem Reifen für die entsprechende Saison hast du mit oder ohne Assistenzsysteme die gefühlten 10 % mehr Sicherheit. (Bitte die 10 % nicht auf die Waagschale legen, hab´s nicht gemessen).
Der Ganzjahresreifen ist ohne Zweifel ein guter Kompromiss. Bleibt aber trotzdem nur ein Kompromiss, denn sonst wäre er ja die „eierlegende Woll-Milch-Sau“.
Wir sind diesen Kompromiss beim CC AWD-i und HB Fronttriebler eingegangen.
Meiner Frau ist es egal und sie merkt da im HB kaum Unterschied (kennt aber auch keinen 🫣).
Ich im CC aber schon, denn der ist in den Radkästen deutlich schlechter gedämmt und ich bin die ersten 4 Wochen noch mit den Sommerreifen gefahren.
Jeder weiß, wie es ist, auf trockener Straße mit Winterreifen zu fahren. Die hört man einfach und das ist bei Ganzjahresreifen wegen der Profilähnlichkeit genauso.
Das Ganzjahresreifen generell nicht auf einen Hecktriebler gehören, haben weder NitroCross noch ich behauptet.
Merkste, wie das hier im Forum gerne mal beim Einen mehr und beim Anderen weniger läuft und wie die Kommentare aufgenommen werden. Jeder liest, was er lesen will, aber nicht das, was geschrieben wurde. 😉
(Ich habe deine damit gemeinte Aussage schon anders als gerade geschrieben verstanden, wollte nur noch mal kurz auf ein anscheinendes Problem bei einigen hinweisen.)
In Niedersachsen hätte ich es vielleicht nochmal versucht, aber in Bayern fühle ich mit dem passenden Saisonreifen irgendwie doch besser.
Beim Audi SQ5 hatte ich serienmäßig die 21“ Felge mit 255/40R21 im Sommer und im Winter 19“ Felge mit 235/55R19 drauf.
Die Sommergröße hätte ich gar nicht als GJR fahren wollen. Zu hart (Flankenhöhe 40), zu breit und ganz sicher zu laut.
Der Winterreifen war dann übrigens durch die größere Flankenhöhe (55) und die geringere Breite mit dem Sommerreifen gleichauf beim Abrollgeräusch und beim Federungskomfort war er dem „großen“ deutlich überlegen.
Was beim E-Auto aber besonders noch hinzu kommt und was man beim Verbrenner aber auch merkt, ist der Rollwiderstand.
Je größer die Felge, je breiter der Reifen und je gröber das Profil, desto mehr Energie benötigt das Auto zum Vortrieb.
Beim GJR hast du den erhöhten Energieanspruch das ganze Jahr durch.
Beim Wechsel zwischen Sommer- und Winterreifen kannst du den WR dem SR durch kleinere Größe etwas angleichen. Ebenso reduzierst du als Nebeneffekt damit auch das Rollgeräusch des WR, welches ja beim GJR immer gleich bleibt.