interessante Meinungen hier ....
ich selber habe meine persönlichen Einstellungen im Laufe der Jahre schon erheblich geändert, wird am Alter liegen und daran, dass ich nicht mehr beruflich auf der Straße unterwegs bin. Früher hätte ich die "freie Fahrt für freie Bürger" mit Zähnen und Klauen verteidigt, heute nicht mehr. Im Nachhinein bezweifele ich inzwischen, dass ein hohes Tempo >130 km/h auf der BAB wirklich ein Zeitgewinn bedeutet, vielleicht noch nach Mitternacht auf kpl. leerer BAB, aber das sind dann ja nur wirklich vereinzelte Fahrten, die keine Bedeutung haben.
30 km/h in Städten können wir gut verkraften, außer auf den großen Verbindungs-Straßen vielleicht. Diese Verbindungs-Straßen können dann auch von Radfahrern freigehalten werden, direkte Neben-/Parallel-Straßen gibt es allemal genug.
100 km/h auf Landstr. ist für mich auch oK, der Rest wird ja eh´ weiter reguliert
130 km/h auf BAB ..... 100 wäre mir zu langsam (das hat mich in Holland tagsüber immer massiv genervt früher, deswegen fahre ich da auch nicht mehr hin....) .
80 km/h für LKW beibehalten auf BAB, Landstraße gerne auch gleich 60 km/h (gibt es ja teilweise schon für die dicken Brummer) .
Allerdings:
alle Verkehrs - Regeln gelten auch für Radfahrer: Rechtsfahrgebot, Vorfahrt-Regeln etc.
die haben besonders auf Fußwegen/Fußgänger-Überwegen nichts zu suchen, besonders nicht auch noch gegen die Fahrtrichtung
ich erwartet von jedem Radfahrer, dass er sich auch an die Verkehrsregeln hält, auch bei Stoppschildern, Kreisverkehr, Überwegen, Ampeln und grundsätzlich defensiv fährt wie ich als Autofahrer. Rad fahren im öffentlichen Raum ist keine Sportveranstaltung sondern "Verkehr" !
Hier wird es mal Zeit für ein SCHILD am Rad mit registrierten Namen, wie beim Auto auch
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Meinetwegen dürfen die Strafen für Verstöße der Radler gerne auf das Niveau des Autofahrers angehoben werden
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